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Jury

Die Jury besteht aus Literatinnen und Literaten, deren Werke durch Übersetzungen internationale Anerkennung erfahren haben; dabei sind die fünf Sprachen des Prix Grand Continent gleichwertig vertreten.

Javier Cercas

Geboren 1962 in Ibahernando (Spanien)
Ausgezeichnet mit mehr als zwanzig renommierten Literaturpreisen. Zu seinen bedeutendsten Werken zählen Soldaten von Salamis (2001, dt. 2002), Anatomie eines Augenblicks (2009, dt. 2011) und kürzlich Terra Alta (Planeta-Literaturpreis, 2019, dt. 2021).

Giuliano da Empoli

Geboren 1973 in Neuilly-sur-Seine (Frankreich)
Giuliano da Empoli leitet den Think Tank Volta in Mailand und unterrichtet an der Hochschule Sciences Po Paris. Sein jüngstes Buch, Die Ingenieure des Chaos (2019, dt. 2020) widmet sich den neuen Meistern der politischen Propaganda. Sein erster Roman, Le Mage du Kremlin, erscheint im April bei Gallimard.

Nora Bossong

Geboren 1982 in Bremen (Deutschland)
Deutsche Romanautorin und Lyrikerin, mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet; zuletzt erschienen ihr Roman Schutzzone sowie eine Sammlung politischer Texte, Auch morgen.

Andrea Marcolongo

Geboren 1987 in Crema (Italien)
Italienische Essayistin, Spezialistin für altgriechische Sprache und Literatur. Ihr Essay Warum Altgriechisch genial ist (2016, dt. 2018) wurde in zehn Sprachen übersetzt.

Achille Mbembe

Geboren 1957 in Otélé (Kamerun)
Professor für Geschichte und Politikwissenschaft, ausgezeichnet mit dem Ernst-Bloch-Preis (2018). Zu seinen meistgelesenen Essays gehören: Ausgang aus der langen Nacht (2010, dt. 2016), Kritik der schwarzen Vernunft (2013, dt. 2014) und Brutalisme (2020).

Rosa Montero

Geboren 1951 in Madrid (Spanien)
Romanautorin, ausgezeichnet mit dem spanischen nationalen Literaturpreis (2017). Zu ihren meistgelesenen Werken zählen La loca de la casa (2003), Die Tochter des Kannibalen (1997, dt. 2000) und La ridícula idea de no volver a verte (2013).

Géraldine Schwarz

Geboren 1974 in Straßburg (Frankreich)
Deutsch-französische Schriftstellerin, Journalistin und Dokumentarfilmerin, lebt in Berlin. Ihr Essay Die Gedächtnislosen, Erinnerung einer Europäerin, Europäischer Buchpreis 2018, wurde in mehr als zehn Sprachen übersetzt.

Agata Tuszyńska

Geboren 1957 in Warschau (Polen)
Polnische Schriftstellerin und Lyrikerin, ausgezeichnet mit dem Ksawery-Pruszyński-Preis des PEN-Club. Sie veröffentlichte über zwanzig Werke, darunter Die Sängerin aus dem Ghetto. Das Leben der Wiera Gran oder Rodzinna historia lęku [Familiengeschichte der Angst], die in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt wurden.

Mit dem Prix Grand Continent wird jedes Jahr ein bedeutender europäischer Text ausgezeichnet

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